Ist eine Zwischenmahlzeit nötig?
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Die Zwischenmahlzeit ist nicht für alle Pflicht; ob sie gebraucht wird, bestimmt die verwendete Behandlung. Einst waren drei Haupt- und drei Zwischenmahlzeiten fast ein Standardrezept, und alle bekamen denselben Plan. Heute wird die Zahl der Mahlzeiten nach der Person gebaut.
Die alte Regel entstand nicht umsonst. Die vor Jahren verbreiteten Insulinarten zeigten eine lange und wellige Wirkung. Fiel keine Mahlzeit auf die Stunden, in denen die Wirkung ihren Gipfel machte, bog der Tag in eine unerwartete Richtung. Warum diese Lücke ein Problem erzeugte, erklärt ein eigener Text über das Auslassen von Mahlzeiten. Die Zwischenmahlzeit war in dieser Zeit eine fertige Vorsichtsmaßnahme, die diese Lücke schloss. Die Werkzeuge änderten sich, und mit ihnen der Grund der Maßnahme.
Das heutige Bild ist viel stärker getrennt. Ob die Zwischenmahlzeit einen Dienst tut, hängt daran, welche Behandlung die Person verwendet. Diese nach der Behandlung gebaute Trennung ist nicht das Thema hier, sondern das des Textes „Was ist Kohlenhydratzählen?“. Aus Sicht der Zwischenmahlzeit gibt es nur eine Frage: Steht diese Mahlzeit im Plan, oder legt sie sich auf den Tag? Dieselben zwei Scheiben Brot sind in einem Plan ein vorab gerechneter Posten, in einem anderen eine zusätzliche Last.
Eine zusätzliche Mahlzeit heißt zusätzliches Kohlenhydrat. Es gibt Arbeiten, die vergleichen, wie oft am Tag gegessen wird, und sie schauen nicht alle in dieselbe Richtung. In einer kleinen Arbeit, die dieselbe Energie auf zwei große und auf sechs kleine Mahlzeiten verteilte, fiel der Gewichtsverlust in der Ordnung mit wenigen Mahlzeiten deutlicher aus. Die Beobachtungsübersichten fanden dagegen keine beständige Bindung zwischen Esshäufigkeit und Körpergewicht. Die zwei Ergebnisse widerlegen einander nicht; beide zeigen, dass die Tagessumme bestimmender ist als die Zahl der Mahlzeiten. Die Sache ist nicht die Zahl, sondern die Summe.
| Lage | Was die Zwischenmahlzeit dort tut |
|---|---|
| Die Person, die die Dosis an die Mahlzeit anpasst | Sie trägt ihr eigenes Kohlenhydrat; der Plan wird damit gebaut |
| Feste Insulindosis oder anregendes Medikament | Die Wirkung hängt nicht an der Mahlzeit; die lange Lücke gewinnt hier Gewicht |
| Die mit Essen und Bewegung begleitete Person | Meistens unnötig; sie vergrößert die Tagessumme |
| Lange Reise, Schicht, verspätete Mahlzeit | Eine praktische Maßnahme für die unberechenbare Lücke |
Auch Gewohnheit und Bedarf werden oft verwechselt. Ist der Grund der Handvoll Nüsse in der Schreibtischschublade der Nachmittagshunger, ist die Antwort eine andere, als wenn der Wert zwischen zwei Mahlzeiten nach unten neigt. Das Erste ist eine Wahl, das Zweite ein Zeichen, das die Behandlung betrifft. Die zwei sind nicht dasselbe. Sind die entscheidende und die essende Person getrennt, liest sich diese Trennung noch schwerer; beide zeigen sich nur so weit, wie sie von außen zu sehen sind.
Die verpackten Snacks im Marktregal machen diese Trennung noch trüber. Eine Packung mit der Aufschrift kleine Portion endet am Abend auf dem Sofa in einem Zug. Auch die Zwischenmahlzeit ist eine Mahlzeit, und weil ihr Name kleiner wurde, wird ihr Inhalt nicht kleiner.
Die kurze Antwort: keine Pflicht, sie hängt an der Behandlung selbst. Woran sie hängt, klärt das Team, das den Behandlungsplan kennt.
Quellen
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- Canuto R, da Silva Garcez A, Kac G, de Lira PIC, Olinto MTA. Eating frequency and weight and body composition: a systematic review of observational studies. Public Health Nutrition. 2017;20(12):2079–2095.